Klassik im Taunus


Anna Lipkind

Anna wurde in Moskau in einer musikalischen Umgebung geboren,  die durch die Tradition des Streicherspiels von Musikern wie David Oistrach und den Gründungs-mitgliedern des Borodin-Quartetts geprägt ist.
Sie begann sehr früh ihr Violinspiel und arbeitete mit ihrer Mutter Elena Mazor sowie, ab dem Alter von fünf Jahren, mit Irina Svetlova in Tel Aviv.

Schon in dieser frühen Phase genoss Anna den Einfluss einiger großer Geiger des letzten Jahrhunderts wie Zakhar Bron, Boris Kuschnir, Salvatore Accardo, Victor Danchenko, Ida Haendel, Shlorno Mintz, Miriam Fried, Thomas Brandis, Petru Monteanu, Itzhak Perlman, Ivry Gins, Tsugio Tokunaga und Georgy Pauk.


Als Sechsjährige trat Anna Lipkind erstmals mit Orchester auf. Sie gab Recitals und machte Rundfunkproduktionen in Israel, gastierte aber auch bereits an internationalen Festivals in Russland, Deutschland, Italien, Japan und Portugal. Dabei arbeitete sie mit Musikern wie Peter Donohoe, Pavel Gililov, Grigory Kalinovsky, Julian Rachlin, Maxim Vengerov, Stacey Watton und Pinchas Zukerman zusammen. Mit sechzehn Jahren gab sie ihr Debüt beim Israel Philharmonie Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta.

Daraufhin zog sie nach Europa und studierte bei Pavel Vernikov am Wiener Konservatorium, wo sie vier internationale Wettbewerbe als Preisträgerin absolvierte. 


Anna lebt heute mit ihrem Mann, dem Cellisten Gavriel Lipkind, in Frankfurt.

Neben ihrer Arbeit als Solistin ist sie eine leidenschaftliche Kammermusikerin. Sie ist Mitglied im Lipkind Quartett und Koproduzentin der Serie „Lipkind plays...".


Dank der großartigen Unterstützung des R & v.T. spielt Anna die 1781 “Martelenne” Gagliano Violine.