Klassik im Taunus

Roman Zaslavsky

                                   Augen zu, das ist das Klavier”

                                                                           Pizzicato, März 2014




Der Russisch-Israelische Pianist Roman Zaslavsky ist ein Meister der Klaviertechnik und

ein sensibler Gestalter von Nuancen ohne auch nur einen Anflug von willkürlichen Manierismen. Sein feinfühliges und tiefgründiges Spiel beeindruckt durch eine feine Balance von Virtuosität und Klangsinn und das Auskosten der Extreme.


Bekannt wurde Roman Zaslavsky durch seinen Sieg beim “Jose Iturbi” Internationalen Klavierwettbewerb in Valencia, wo er den “Primer Grand Premio” gewonnen hatte.

Nach der erfolgreichen Teilnahme an vielen anderen internationalen Wettbewerben spielte er mit zahlreichen renommierten Orchestern in Spanien, Italien, Deutschland und Latein Amerika

unter der Leitung von u.a. Michail Jurowski,  Lászlo Kovács, Constantin Trinks und Ligia Amadio. Seine internationale Karriere führte ihn zu den Konzertbühnen in Israel, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Spanien, Frankreich, Japan, Kanada, Kolumbien, Mexico und Brasilien. 


Kritiker und Publikum lobten überschwänglich seine Auftritte in Konzertsälen wie dem Concertgebouw, Amsterdam, Palau de la Música, Valencia, Auditorio Nacional de Muśica, Madrid,

der Laeiszhalle, Hamburg, dem Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks, Frankfurt,

der Oji Hall in Tokio, Kitara Hall, Sapporo, Teatro do Sesi in Porto Alegre und Sala Sao Paolo, Brasilien, dem Tel-Aviv Museum of Arts und dem Jerusalem Theater.


„…Seine vollendete technische Meisterschaft, die mit tiefster und voll beherrschter Klangsonorität und seltener Begabung nuancierte Gestaltung und Schattierung kennzeichnet die hohen Qualitäten diese interessanten Solisten..“ schrieb La Republica, und der schottische Herald:

“…Ein Gefühl von Dynamit lag in der Luft als Israelische PianistRoman Zaslavsky mit einem explosiven, energiegeladenen Bach-Präludium begann, bevor er sich mit einer verwegen und reichen Interpretation durch Liszts Dande-Sonate arbeitete, die zur Sensation wurde.”



Im Juli 2012 erschien bei EuroArts Music International Roman Zaslavskys Blu-Ray Audio

"Ingenious Opposites Vol.1" mit Werken von Robert Schumann und Franz Liszt, die die Gegensätzlichkeit dieser Komponisten darstellen. "Ingenious Opposites Vol.1" erhielt den internationalen Pizzicato Supersonic Award. Die nächste Folge “Ingenious Opposites Vol.2” wurde im November 2013 bei EuroArts Music International als Blu-Ray Audio und Video veröffentlicht.


Grosse Erfolge hat Roman Zaslavsky im Januar 2015 mit seinen Klavierabenden und dem Programm „Geniale Gegensätze“ in der Laeiszhalle Hamburg, der Alten Oper Frankfurt, der Philharmonie am Gasteig in München und in der Philharmonie Berlin gefeiert. Anlässlich der Eröffnung des neuen Mehr! Theater in Hamburg ist er im März 2015 mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Gianandrea Noseda und dem Klavierkonzert Nr.1 von P.I.Tschajkowski aufgetreten.

© Marco Borggreve

Gavriel Lipkind

Roman Zaslavsky

Duoabend

Schlosskirche Bad Homburg

Samstag, 01. Oktober 2016, 19:30 Uhr

Programm:


J. S. Bach  Adagio aus der Toccata in c-moll für  Orgel (Bearbeitung A. Siloti)

L.v. Beethoven Sonate für Klavier und Violoncello op. 69 Nr. 3 in A-Dur

Pause

J. Brahms Sonate für Klavier und Violoncello op.99 Nr. 2 in F-Dur

Gavriel Lipkind










Mit dem Ausnahmecellisten Gavriel Lipkind verbindet man kompromissloses musikalisches Denken, ausserordentliche Virtuosität und einzigartige Lyrik. 

Lipkind ist ein einmaliger Musiker […] er spielt wie besessen […] Sein hochkonzentriertes Spiel reißt einen buchstäblich vom Stuhl […]

(The Independent *****)

1977 in Israel geboren, erlebte Gavriel Lipkind einen kometenhaften Aufstieg. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kommentierte seinen Erfolg mit: “Ein neuer Stern am Cellohimmel” (Ellen Kohlhaas, 1995). Seitdem spielte er in den renommiertesten Konzerthäusern der Welt wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebow Amsterdam, Palais des Beaux-Arts Brüssel, Carnegie Hall New-York, und der Suntory Hall in Tokyo. 

Young Israeli Plays Most Beautiful Cello Concert Ever

(DeMorgen, full page review headline)

Schon früh begann er mit Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Baltimore Symphony Orchestra und dem Mariinsky Orchestra zusammenzuarbeiten und konzertierte mit Musikerpersönlichkeiten wie Zubin Mehta, Valery Gergiev, Philippe Entremont, Giuseppe Sinopoli, Yehudi Menuhin, Pinchas Zukerman, Yuri Bashmet und Gidon Kremer. 

A significant percentage of listeners left the hall in tears

(The Strad)

Auf dem Höhepunkt seiner jungen Karriere entschied sich Lipkind für einen radikalen Schritt. Er zog sich von der Konzertbühne zurück und erfüllte sich einen lang gehegten Wunsch: Sein Alltag wurde fortan dem intensiven Studium der Bach - Werke insbesondere der Bach - Suiten, der kompromisslosen Entwicklung idealer Aufnahmeproduktionen, der eigenen Repertoireerweiterung und dem Austausch mit zeitgenössischen Komponisten gewidmet. 

Einen Neuzugang zu Bach, Mit Erfolg.

(Kai Luehrs-Kaiser, Die Welt)

So wagte er es, in eine Richtung zu gehen, die zum unverwechselbaren Wesenszug seines Lebens und seiner Aktivität werden sollte: “Als Künstler, der bewusst und selbstverantwortlich sein eigenes Schicksal in neue Bahnen lenkt… Die Projekte, meist in thematischen Zyklen miteinander verbunden, die er von nun an konzipierte, markieren seine Laufbahn wie Meilensteine eines grandiosen künstlerischen Weges” (Elisabeth Richter, NDR).

[…] Tiefste Innigkeit voller Spannung, Intensität und Musizierfreude von einer Note zur nächsten führend – erfüllte einen vollen, runden Celloton, der sich immer noch nach mehr zu sehnen schien. Als wären Cello und Komposition ein Teil seiner selbst, so selbstverständlich, liebevoll und voller Leichtigkeit nutzte Gavriel Lipkind beides zum Ausdruck einer tief greifenden Botschaft über das Phänomen Musik.

(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Heute stehen Lipkinds Konzerte für tiefgründige Aussagekraft und mitreissende Intensität. Seine Aufnahmen haben innerhalb des vergangenen Jahrzehnts ein hymnisches Echo in der Musikwelt gefunden. In vier verschiedenen Editionen und Dutzenden Auflagen herausgebracht, entwickelten sie sich weltweit zu einem begehrten Muss in jeder Musiksammlung.


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